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a-musik staff picks june 2013

Asasello Quartett / Paul Paulun, Anton Webern - Sechs Bagatellen / ... Einmal Komplett ... 12" (Blinker)
Atom TM & Friends, The Eccentric Electrics Of CD (The Omni Recording Corporation)
Die Tödliche Doris, Stopp 12" (Squoodge)
Giuseppe Ielasi / Andrew Pekler, Holiday for Sampler LP (Planam)
Kink Gong, Voice LP (Discrepant)
Lieven Martens Moana, Music from the Guardhouse LP (Kraak)
Sun Papa & The Fan Club Orchestra, An Insane Orchestra LP (Sonig)
Antti Tolvi, Pianoketo 2LP (Fonal)
Jan Werner, Blaze Colour Burn (Fiepblatter Cat. #1) LP (Thrill Jockey)
Xex, Change LP & DVD (Dark Entries)

Spätkauf mit Assaf Eldar

Donnerstag, 04.07., 19:00-22:00 Uhr

Asaf wird in den Experimental-/Exotika-Teil seiner Sammlung greifen und "Grumpy-neurotic-sparkling-sounds" auflegen.

a-musik. Kleiner Griechenmarkt 28-30. 50676 Köln

20 Jahre Schlammpeitziger

20 Uhr
Tanzende Bilder-Vom Absoluten Film zum Musikclip der Gegenwart
Mit einer Einführung von Christian Meyer (choices)

Danach: Schlammpeitziger live
Ein Konzert zum 20-jährigen Bühnenjubiläum.
Mit Videos von Ulrike Göken (flugbär) und Jo Zimmermann (sonig/a-musik)

Anschließend:
Capatazz Party
mit Korkut Elbay & Christian S (Cómeme)

Im Kino Foyer wird es einen a-musik Verkaufsstand mit
Schlammpeitziger Produkten geben.

Eintritt: Kurzfilme 5.50 Euro / Konzert 8 Euro / Party 4 Euro / Kombi 
10 Euro / Karten nur an der Kinokasse!

reiheM: Terre Thaemlitz live

reiheM präsentiert:

Terre Thaemlitz
“Soulnessless” & DJs

Elektroakustische Konzert- & Videoperformance

Freitag 28. Juni 2013

Gewölbe, Hans-Böckler-Platz 2, Köln
Eintritt: € 10,-

20.30 h Einlaß

21.00 h
Terre Thaemlitz “Soulnessless: Cantos I-IV”

ab 23.00 h
DJ Sprinkles Deeperama (a.k.a. Terre Thaemlitz)
DJ Lena Willikens (Cómeme, Salon Des Amateurs)
DJ Broda (Dorfjungs)

a-musik staff picks may 2013

Dean Blunt, The Redeemer LP/'CD (Hippos in Tanks)
Die Tödliche Doris, Losspielen K7 (Mauerstadtmusik)
Henry Flynt, Graduation 2LP (Superior Viaduct)
Focus Group, Elektrik Karousel LP/CD (Ghost Box)
Steve Lacy & Joe McPhee, The Rest LP (Roaratorio)
Ashley Paul, Line the Clouds LP (Rel Records)
Dan Peck, Solo LP (Tubapede Records)
Johnny Superglu, Best Basket Beat 12" (Plynt Records)
Sagor & Swing, Botvid Grenlunds Park LP (Häpna)
V.A., Noise of Cologne 2 CD (Mark e.V.)

DJ Marcelle at a-musik

Donnerstag, 20.06., 19:00-22:00 Uhr
 
Spätkauf extra mit DJ Marcelle/Another Nice Mess (Amsterdam)
 
a-musik. Kleiner Griechenmarkt 28-30. 50676 Köln

Spätkauf mit ML

Donnerstag, 06.06., 19:00-23:00 Uhr

Wir freuen uns den DJ und Autor (Groove u.a.) ML zu einem DJ Set bei uns im Laden zu haben. Im Netz unter 150Session bei Radio Comeme aktiv.

a-musik. Kleiner Griechenmarkt 28-30. 50676 Köln

a-musik staff picks april 2013

Inga Copeland, Don't lock back, that's not where we're going LP (World Music)
Philip Corner, Piano Activities. World Premiere at the Festum Fluxorum 1962 LP (Alga Marghen)
Fall of Saigon, Untitled LP (Dark Entries)
Kuupuu, Sisar LP (EM Records)
Mohammad, Som Sakrifis LP (PAN)
Wolfgang Müller / Christine Sun Kim, Panning Fanning 2x7" (Squoodge)
Daphne Oram / Tom Dissevelt, Electronic Sound Patterns / Eklectronic Movements 10" (Trunk)
Red Stars Over Tokyo, Crossing a Frozen Sea 12" (Testtoon)
Tattoo Rock / Die Weightwatchers, Future Blues / Unknown Unknowns LP (New Amerika Tapes)
Alexander von Schlippenbach, The Living Music LP (Cien Fuegos)

Noise of Cologne 2 at a-musik

Dienstag, 14.05., 19:30 Uhr

Experimentelle Musik hat in Köln eine lange Tradition. Ihre Geschichte reicht deutlich weiter zurück als die des Minimal Techno, des berühmten „Sound of Cologne“. Es ist erstaunlich, wie reichhaltig der Fundus an Geräuschmusik aus der Domstadt ist; verblüffend, wie viele Kölner Musiker sich mit abstrakten Klängen auseinandersetzen. Bei Noise of Cologne 1 und 2 gibt es keine personelle Überschneidung. Für den nun vorliegenden Teil 2 wurden ausschließlich aktuelle Produktionen gesammelt oder in Auftrag gegeben.

Wie schon auf dem ersten Teil dieser Samplerreihe wird auch auf Teil 2 der Begriff „Noise“ weit ausgelegt. Hier ist nicht das gleichnamige musikalische Genre mit all seinen Subgenres gemeint. Denn wer „Noise“ sagt, meint gemeinhin Lärmmusik in all ihren unterschiedlichen Schattierungen, Hören mit Schmerzen. Wer sich aber einlässt auf NoC 2, der wird schnell feststellen, dass es hier nicht um Krach geht. Nicht einmal zwingend um Geräusch. Gemeint sind vielmehr die verschiedenen Ausprägungen experimenteller und abstrakter Musik aus Köln. Wobei diese Sammlung von Stücken keinesfalls beliebig oder sprunghaft ist. NoC ist eine offene, gleichsam durchlässige Zusammenstellung und frei von jedem Noise-Dogma. Sie ist erfrischend unakademisch, höchst abwechslungsreich und unterhaltsam. Oder, wie Joachim Ody in seinen erhellenden Linernotes festhält, eine „Klingende Wundertüte“.

Tracklist der CD:

01. ) Andreas Wagner - Schwarm der Mischwesen
02.) Titanoboa - Ante Sapina
03.) Nils Quak - Momente des fragmentierten Lebens
04.) Anthony Moore - Trans Cologne Tramway
05.) Natalie Bewernitz / Marek Goldowski - Heterodyne Visuals 1xy2
06.) Echo Ho - The Song You Hear Is The See
07.) Merzouga - HARBOUR
08.) Gregor Schwellenbach - Timon of Athens
09.) Volker Zander - Reise ins Risorgimento
10.) Lu Katavist - Alsonac
11.) Achim Mohne - LiveSet@Studio672,Cologne (Excerpt)
12.) Harald Sack Ziegler - MFF 100
13.) Bettina Wenzel - plan_b
14.) TreeSpeedMusic - Luziolenschrauber
15.) Therapeutische Hörgruppe Köln - Nectar of the Gods
16.) Hannes Hoelzl - arleBots

a-musik. Kleiner Griechenmarkt 28-30. 50676 Köln

Vortrag von Frank Apunkt Schneider

Freitag, 10.05., 19:30 Uhr
 
Popkultur war vielleicht das wichtigste Reeducation-Programm, das die Alliierten auflegten. Sie überschrieb deutsche Kultur und entfremdete die Kids von Scholle und Volksgemeinschaft. Popmusik auf Deutsch war daher lange Zeit undenkbar. Erst mit Punk entstanden deutsche Texte, die sich zur Kolonialisiertheit durch Pop bekannten. Und als aus der guten alten BRD wieder hässliches neues Deutschland geworden war, verstärkten Bands wie Kolossale Jugend oder die frühen Blumfeld (nicht zu verwechseln mit den späten) die Dissonanzen. Ihre Sperrigkeit war eine Abfuhr ans neu verordnete Wir-Gefühl. Aber in ihrem Windschatten entstand eine neue Generation, die endlich ganz unverkrampft deutsch singen wollte. Tomte, Kettcar oder Klee sangen (noch…) nicht für Deutschland, aber ihr kleinbürgerlicher Gemütsindiepop passt gut zum Entkrampfungsbefehl der Berliner Republik.
An das, was dafür aufgegeben wurde, will der Vortrag erinnern, indem er vom »Fremdwerden in der eigenen Sprache« (NDW) erzählt, von der Materialästhetik der Verkrampfung (Hamburger Schule), von der unglaublich seltsamen Unmöglichkeit deutscher Popaffirmation (Schlager) und natürlich von der Hässlichkeit des Unverkrampften.

a-musik. Kleiner Griechenmarkt 28-30. 50676 Köln